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Ausstellung in der Stadtbücherei gibt Opfern von
Tschernobyl und Fukushima eine Stimme

Meldung vom 20. April 2017

Es waren zwei der verheerendsten Nuklearkatastrophen der Menschheitsgeschichte: Der Super-GAU von Tschernobyl im April 1986 und die Störfälle im japanischen Kernkraftwerk Fukushima im März 2011. Wie Zeitzeugen bis heute mit diesen Ereignissen umgehen, ist Thema der Ausstellung „Hörbilder“, die von Montag, 24. April, bis Sonnabend, 29. April, in der Zentralbücherei im Neuen Rathaus, Andreas-Gayk-Straße 31, zu sehen ist. Die Ausstellung kann zu den üblichen Öffnungszeiten der Bücherei besucht werden, der Eintritt ist frei.

In den Interviews, die in der Ausstellung präsentiert werden, berichten Menschen aus den Dörfern Bartalameevka (Belarus), Charkiw (Ukraine) und Letate (Japan) über ihr Leben nach den Atomkatastrophen. Die Dorfbewohner wurden zunächst umgesiedelt und kehrten später zurück in die Region – nicht immer freiwillig. Zusätzlich dokumentieren Fotografien die Lebensumstände vor Ort.

Die Ausstellung wird präsentiert von der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein, die in Kooperation mit den Vereinen J. u. S. Jugend- und Sozialarbeit und Aktion Tschernobyl-Kinder e.V. seit Jahren mit Betroffenen aus den Katastrophengebieten zusammenarbeitet.
 

Pressemeldung 280/20. April 2017/ari

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