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Porträt Bundespräsident Prof. Dr. Theodor Heuss

Porträt Bundespräsident Dr. Theodor Heuss

Gemalt von
Karl Kluth
1956

Öl auf Leinwand
128 x 118 cm

 

Das Porträt hängt
in der Rotunde
vor dem 
Dienstzimmer OB 

 

Der Porträtierte

Bundespräsident Prof. Dr. Theodor Heuss
Amtszeit 1949 - 1959 
Prof. Heuss ist Ehrenbürger der Landeshauptstadt Kiel.
Biografie

Der Künstler

Karl Kluth, geb. 12.01.1898 Halle/Saale, gest. 15.12.1972 Hamburg

1919-1922 Akademie Karlsruhe, die ihm 1920 durch ein Stipendium die Fortsetzung seiner Ausbildung in Hamburg ermöglichte.

Ab 1923 Ausstellungen mit der Hamburgischen Sezession, zunächst mit wenig Anerkennung; insbesondere die intensive Farbgebung seiner Werke wurde von der konservativen Hamburger Kunstkritik abgelehnt. 1928 erfolgreiche Ausstellung in Berlin, die auf Hamburg zurückwirkte. 1929 erster Besuch bei Edvard Munch.

1933 berief Direktor Max Sauerlandt Kluth an die Landeskunstschule. Unter den Nationalsozialisten als „entartet“ verfemt, wurden seine Werke aus der Hamburger Kunsthalle entfernt. Seit 1937 war Kluth Bühnenbildner am Kieler Theater, mit dessen Intendanten Kurt Eggers-Kestner er befreundet war. Nach neuerlichen „Kulturbolschewismus“-Vorwürfen gegen seine Bühnenbilder  Rückkehr nach Hamburg, 1940 vorübergehend Arbeit an einer Kunstschule,  bevor er zum Kriegsdienst eingezogen wurde.

1949 Rückkehr aus russischer Gefangenschaft, 1950 Wahl in den Vorstand des Deutschen Künstlerbundes. Von 1952 bis 1965 Dozent an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg; aus seiner Kunstklasse gingen die Maler der Gruppe ZEBRA (u. a. Peter Nagel) hervor. 1956 und 1966 große Retrospektiven im Hamburger Kunstverein, 1972 letzte Ausstellung in Oldenburg.

Weiterführende Literatur

Literatur zu Bundespräsident Dr. Heuss ist der Biografie (vgl. Link oben) angefügt.

Literatur zu Karl Kluth:

  • Bruhns, Maike: Karl Kluth (1898-1972). In: Die Maler. Arthur Illies, Friedrich Ahlers-Hestermann, Karl Kluth (Hamburg 1989)
  • Feddersen, Berend Harke: Schleswig-Holsteinisches Künstler-Lexikon (Niebüll 2005)