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Porträt Oberbürgermeister Norbert Gansel

Porträt Oberbürgermeister Norbert Gansel

Gemalt von
Johannes Duwe
2008

Öl auf Leinwand
79 x 98 cm 

 

Das Porträt hängt
in der Rotunde 
des Rathauses 

 

Der Porträtierte

Norbert Gansel
Amtszeit 1997 - 2003

Geb. 5. August 1940 in Kiel. Von 1960 bis 1962 Wehrdienst bei der Bundesmarine, aus dem er als Leutnant zur See der Reserve ausschied.

Anschließend von 1962 bis 1969 Studium der Geschichte, Politologie, Rechts- und Staatswissenschaften in Kiel, zeitweise als Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung. 1973 folgte das zweite juristische Staatsexamen.

Politisch war Gansel seit 1965 Mitglied der SPD, 1969 bis 1970 stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungsozialisten. Von 1972 bis 1997 vertrat er als direkt gewählter Abgeordneter den Wahlkreis Kiel im Deutschen Bundestag. Seit 1991 gehörte er dem Parteivorstand an. Sein Interesse galt insbesondere außen- und sicherheitspolitischen Fragen.

Er war, nach der Abschaffung der Magistratsverfassung in Schleswig-Holstein, der erste direkt gewählte Kieler Oberbürgermeister. In seine Amtszeit fielen der Bau der Hörnbrücke, die den Stadtteil Gaarden mit dem Bahnhofsvorplatz verbindet, der Verkauf der Stadtwerke, der Ostseehalle und der KVAG. Für eine zweite Amtszeit durfte er auf Grund seines Alters nicht mehr kandidieren.

Norbert Gansel lebt in Kiel.

(Nach Informationen des städtischen Amtes für Kommunikation.)

Der Künstler

Johannes Duwe, geb. 1956 in Hamburg.

1976 bis 1986 Studium der Malerei und Grafik in Hamburg; 1985 bis 1986 Arbeitsstipendium in New York; 1989 bis 1991 Arbeitsstipendium in Hamburg, 1990 bis 1991 sowie 1994 bis 1996 Lehrauftrag an der Fachhochschule Hamburg im Fachbereich Gestaltung; seit 1996 Gastprofessor an der Sommerakademie für Kunst und Design in Hamburg.

Die Beziehung zu Kiel beruht darauf, dass sein Vater, der Künstler Harald Duwe, von 1975 bis zu seinem Tod an der Kieler Muthesius Hochschule (damals Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Kiel) lehrte.

Weiterführende Literatur

Literatur zu Johannes Duwe:

  • Feddersen, Berend Harke: Schleswig-Holsteinisches Künstler-Lexikon (Niebüll 2005)