Nordfriedhof – Marine- und Kriegsgedenkstätten

S.M.S. "Brandenburg"

Das Grab befindet sich auf Feld G.

Das Grab für de Verunglückten der S.M.S Brandenburg
Das Grab für de Verunglückten der
S.M.S Brandenburg

Auf Feld G erinnert ein Obelisk an das große Unglück, das sich auf S.M.S. "Brandenburg" ereignete.

"Sei getreu bis an den Tod So will ich dir die Krone des Lebens geben. Den am 16. Februar 1894 an Bord der S.M.S. "Brandenburg" gebliebenen zum Andenken"

Darunter stehen die Namen der 44 Verunglückten.

Die "Brandenburg" wurde am 21. September 1891 in Stettin von Kaiser Wilhelm II. getauft und am
19. November 1893 in Dienst gestellt.

Schon zwei Monate später ereignete sich auf dem Schiff ein schwerer Unfall - der schwerste, den die Kaiserliche Marine, abgesehen von Schiffsuntergängen, bis dahin erlitt.

Die S.M.S Brandenburg
Die S.M.S Brandenburg

Am 16. Februar 1894 absolvierte die "Brandenburg" eine Probefahrt mit forcierter Geschwindigkeit.

Gegen zehn Uhr explodierte im Maschinenraum ein Hauptdampfrohr und tötete 44 Personen. Sieben weitere wurden verletzt. Unter den Toten befanden sich neben den Besatzungsangehörigen Angehörige der Kaiserlichen Werft und der Vulcanwerft sowie ein Mitglied der Schiffsprüfungskommission. 
 
Am 20. Februar 1894 sind 22 der Verunglückten auf dem Nordfriedhof beigesetzt worden.

 
Lageplan "Marine- und Kriegsgedenkstätten"