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Hatay - Ein Blick in die Wirtschaft

Die Stadt Antakya (früher Antiochia) ist neben der Hafenstadt Iskenderun wirtschaftliches Zentrum der neuen "Großstadt" Hatay. Bedeutsam für Hatay ist die türkische Stahlindustrie, aber auch die industrielle Fertigung von Schuhen und Textilien für namhafte deutsche und europäische Konfektionsmarken.

Zweig mit bunten Blättern und dem Schriftzug der Stadt Antakya
 
 
 

Die Meeresnähe und die dort herrschenden starken Winde machen die Region zu einem gefragten Standort für Windkraftwerke. Hier werden an Hügellagen Windgeschwindigkeiten erzielt, wie sie in Deutschland nur im Offshore-Bereich vorkommen. Auch werden intensiv Getreide, Tabak und Obst angebaut und verarbeitet.   

Hatay verfügt über einen Flughafen mit mehrmals täglichen Verbindungen nach Istanbul und Ankara. Die Zweisprachigkeit der Bevölkerung (Türkisch, Arabisch) wird als großer Vorteil für den Handel mit arabischen Ländern gewertet.

Teilstadtansicht mit zentralem Kreisverkehrsplatz im Zentrum von Antakya
Zentrum der Stadt Antakya
 

Türkische Spediteure aus Hatay liefern vor allem türkische Waren, Obst und Gemüse nach Syrien und über das Land hinaus in viele andere Staaten im Nahen Osten. Im Vertrauen auf die sich stetig verbessernden Beziehungen, insbesondere mit dem syrischen Nachbarn, hatten die Fuhrunternehmen kräftig investiert. Mit Ausbruch des Bürgerkrieges in Syrien (Anfang 2011) sind die LKW-Transporte jedoch vollständig zum Erliegen gekommen.  

Die Mustafa Kemal Universität in Hatay bietet ein breites Spektrum an Wissensvermittlung, einschließlich Technik und Medizin. An dieser Universität studieren etwa 32.000 Studenten.

Beispielhaft drei Wirtschaftsindikatoren der Türkei (2012): Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in US $ 10.504, Inflationsrate 6,2 Prozent, Arbeitslosenquote 9,44 Prozent