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Kaliningrad - Ein Blick in die Wirtschaft

Siedlungsnachweise der heutigen Stadt Kaliningrad (ehemals Königsberg) lassen sich auf das Jahr 3.000 v. Chr. datieren. 1255 n. Chr. wird erstmals der Name Königsberg erwähnt. Damit begann eine rund 700 jährige Geschichten unter dem Namen Königsberg.

Restaurierte  Bürgerhäuser am Hafen von Kaliningrad
Bürgerhäuser erstrahlen im neuem Glanz

Nach den Wirren des 2.Weltkrieges  lebten im Dezember 1945 noch 20.000 Menschen in der zerstörten Stadt. Im Mai 1939 waren es noch rund 372.000 Menschen. Es folgte die Ansiedlung sowjetischer Bürger und im Juli 1946 die Namensänderung in Kaliningrad.

Die Einrichtung als Sonderwirtschaftszone (SWZ) ab1991 und insbesondere die 2006 verbesserten gesetzlichen Regelungen in der Sonderwirtschaftszone haben das Investitionsklima deutlich verbessert. Zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen gehören unter anderem die chemische Industrie, der Maschinenbau, die Möbelindustrie, der Musikinstrumentenbau und die Nahrungsmittelindustrie. Auch ist Kaliningrad ein wichtiger russischer Standort für die Werftindustrie.

Schiffe und moderne Büro- und Wohngebäude prägen die Hafenansicht
Teilansicht des Hafens von Kaliningrad

Ausländische Investoren wie z. B. BMW und General Motors sowie Unternehmen aus anderen Ländern Europas profitieren von den besonderen Standortvorteilen in der Sonderwirtschaftszone.

Die Entwicklung der Häfen im Gebiet Kaliningrad wurde durch die vom Militär gewollte Isolation stark behindert. Sie haben jedoch eine gute strategische Ausgangslage im Verkehr und Außenhandel der EU mit Russland, Weißrussland und der Ukraine. Allerdings besteht ein hoher Modernisierungsbedarf.

Auch die Entwicklung des Tourismus im Kaliningrader Gebiet ist ein wichtiges Ziel. Nachhaltige Erfolge blieben aber bislang aus.

Die Immanuel-Kant-Universität (zur Zeit ca. 13.000 Studenten), als die traditionsreichste Bildungseinrichtung in Kaliningrad, ist eine von mehreren Universitäten, Hoch- und Fachschulen, Akademien, Forschungseinrichtungen und Bibliotheken.

Beispielhaft drei Wirtschaftsindikatoren für die Russische Föderation (2013): Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in US $ 14.911( Vj.13.764 US $), Inflationsrate 6,59 Prozent (Vj. 6,6 Prozent), Arbeitslosenquote 6 Prozent (Vj. 5,7 Prozent)
Quelle: Statista

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