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Samsun - Ein Blick in die Wirtschaft

 

Die Stadt Samsun, die bereits eine dynamische Wirtschaftsentwicklung hinter sich hat, verfügt weiterhin über ein sehr hohes und vielfach unausgeschöpftes Entwicklungspotenzial. So hat sich Samsun im letzten Jahrzehnt zur wichtigsten Industrie- und Handelsstadt der Region entwickelt.

 

Der Hafen von Samsun. Im Hintergrund eine Teilansicht der Stadt
Der Hafen von Samsun am Schwarzen Meer 

Der bis April 2010 im Staatsbesitz befindliche Hafen ist privatisiert. Er wird  als neues  Drehkreuz für den Schwarzmeerhandel ausgebaut. Samsun ist der einzige Schwarzmeerhafen, der eine direkte Übernahme von Bahntransporten aus und nach Russland ermöglicht, weil ein Austausch der Waggonfahrgestelle für die europäische und russische Spurweite möglich ist.

Im Umkreis von 70 km wurden vier Industrie- und Gewerbegebiete angesiedelt. Eines ist ausschließlich auf die Verarbeitung von Lebensmitteln ausgerichtet. Aus diesen Industriezonen werden Waren in 113 Länder exportiert. Dies sind vor allem medizinische Geräte, Textilien, Lebensmittel, Automobilersatzteile, Fischprodukte sowie Kupfer und Kupfererzeugnisse.

Die Küstenstraße am Schwarzen Meer. Im Hintergrund die Stadt Samsun.
Die Küstenstraße am Schwarzen Meer

In der Zukunft besonders beachtenswert sind die Bereiche Energieerzeugung und Energieversorgung, die petrochemische Industrie, Kfz-Zulieferungen und die Infrastrukturentwicklung. 

Es gibt in Samsun zwei Universitäten. Die Ondokuz Mayis  und die Canik Basari Universität sowie viele kleine private Hochschulen. An der staatlichen Ondokuz Mayis Universität studieren über 27.000 Studenten. Dies macht die Stadt zu einem der wichtigsten Bildungszentren am Schwarzen Meer.

Beispielhaft drei Wirtschaftsindikatoren der Türkei (2012): Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in US $ 10.504, Inflationsrate 6,2 Prozent, Arbeitslosenquote 9,44 Prozent

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