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Internationale Wochen gegen Rassismus

Rassismus, Diskriminierung und Rechtsradikalismus sind auch heute noch Erfahrungen, die Menschen fast täglich erleben müssen.

Schon seit einigen Jahren beteiligt sich das Referat für Migration zusammen mit verschiedenen Akteuren an den Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Ziel der Projekte und Aktionen ist eine Stadt ohne Rassismus.

2017: Wer ist das "Wir"?

Internationale Wochen gegen Rassismus 2017 - Veranstaltungsreihe in Kiel
Wer ist das "Wir"?

In einer Veranstaltungsreihe wollen wir den Fragen nachgehen: Wer ist das „Wir“? Sind das alle Einwohner*innen im Land, sind das nur die deutschen Staatsangehörigen oder von denen auch nur wieder die „Alteingesessenen“? Wer darf das bestimmen?

 

2016: Wie klingt Rassismus?

Plakat mit dem Schriftzug: Wie klingt Rassismus?
Wie klingt Rassismus?

Diese Frage stellten sich Schülerinnen und Schüler des Kunstkurses 11a/d der Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2016.

Herausgekommen ist ein Container voller Geräusche, die zum Beispiel die Flucht aus dem Heimatland und das Ankommen in einem fremden Land erzählen oder mit Rassismus in Verbindung gebracht werden oder die Menschenrechte mit Klängen darstellen.

2015: KVG-Linienbusse

Gestaltet von Schülerinnen und Schülern der Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule.
Die zwei KVG-Busse wurden in Kiel für ein Jahr im Öffentlichen Nahverkehr eingesetzt.

2014: Theaterperformances

…erarbeitet von Jugendlichen, unter Anleitung einer Theaterpädagogin, die unter anderem im Kieler Schauspielhaus, in der Ratsversammlung und im Landeshaus präsentiert wurden.

2013: Filmspots

3 Handballer in Trikots des THW
Die Filmspots finden Sie
auf der Webseite des THW Kiel

Produziert von Schülerinnen, Schülern und Studierenden mit Handballern des THW.
Es wurden Filmspots entwickelt, die in einem Großraumkino, bei zwei THW-Spielen und in der Sparkassenarena zu sehen waren.

Im September 2013 bekam das Filmprojekt den ersten Preis des 5. Internationalen Kreativ-Wettbewerbs in München.

2012: Plakate

 …gestaltet von Schülerinnen, Schülern und Studierenden und präsentiert im Holstentörn, an Kieler Bushaltestellen sowie an weiteren Orten in Schleswig-Holstein.

Hintergrund

Eine Hand, die einen Hanschuh anhat

Angedeutete verschiedene Gesichter im Profil

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus gehen zurück auf eine Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen.

Sie forderte 1979 von ihren Mitgliedsstaaten dazu auf, alljährlich - beginnend mit dem 21. März - eine Woche der Solidarität mit den Gegnern und Opfern von Rassismus zu organisieren.

Der 21. März als „Internationaler Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung“ erinnert und mahnt an das „Massaker von Sharpeville“ bei dem die südafrikanische Polizei am 21. März 1960 im Township Sharpeville 69 friedliche Demonstranten erschoss.

Sie waren gegen die ungerechten Passgesetze in dem Apartheid-Staat auf die Straße gegangen.