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Feuerwehr & Rettungsdienst

Sporttest zum Auswahlverfahren

Angehörige der Feuerwehr müssen hohen Belastungen gewachsen sein. Im Rahmen des Auswahlverfahrens ist ein umfangreicher Sporttest zu bewältigen. Hier wird Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft, Koordination und Beweglichkeit geprüft.

Nur wer geistig und körperlich topfit ist, kann den Anforderungen des Feuerwehrberufes langfristig standhalten. Um den Anforderungen der Einstellungsprüfung zu genügen, können Bewerberinnen und Bewerber durch ein gezieltes Vorbereitungstraining ihre Erfolgschancen steigern. Geprüft werden folgende Sportarten:

  • Coopertest / Ausdauertest
  • Drehleiter / Höhentauglichkeit
  • Zirkel Parcour / Acht verschiedene Übungen 

Cooper-Test

Zwei Läufer
Cooper-Test
 
 

Ausdauerprüfung

Im Cooper-Test wird eine Distanz bewertet, die ein Kandidat innerhalb von zwölf Minuten zurücklegt.

Grober Richtwert ist die Mindestanforderung von 2.400 Meter. Das sind bei einer normalen 400-Meter-Bahn sechs Runden.

Dieses Verfahren ist eine Ausdauerprüfung.

Drehleitersteigen

Zwei ausgefahrene Drehleitern

Schwindelfreiheit und Bewegungssicherheit

Das Drehleitersteigen wird wie der Cooper-Test als Einzelprüfung gewertet. Hier reicht es aus, die Drehleiter zügig und ohne erkennbare Höhenprobleme die 30 Meter zu besteigen. Die Leiter wird in der Prüfung freistehend und gesichert bestiegen. 

Zirkel-Parcour

Beim Zirkel-Parcour werden Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft und Belastbarkeit bewertet. 

Der Parcour besteht aus acht Stationen. Gestartet wird an der ersten Station mit einem Zyklus von 30 Sekunden Belastung und einer Erholungsphase von 45 Sekunden. In der Erholungsphase wird auf die nächste Station gewechselt.

Gewertet wird die Anzahl der geschafften Übungen auf den einzelnen Stationen.

 

Station 1: halbe Klimmzüge

Station 1: halbe Klimmzüge

Beine sind gestreckt auf Böcken abgelegt. Es wird eine Stange umfasst und der Oberkörper an diese Stange herangezogen, sodass das Kinn über die Stange ragt, und danach werden die Arme wieder komplett gestreckt. 

Station 2: Rumpfbeugen

Station 2: Rumpfbeugen

Die Arme werden in den Nacken oder an den Ohren gelegt. Der Oberkörper muss nun abwechselnd von einer 90 Grad senkrechten Sitzposition in eine horizontale Lage gebracht werden.

Station 3: Kurzhantel

Station 3: Kurzhantel

Bei dieser Übung wird eine 7,5 Kilogramm schwere Hantel mit beiden Händen gehalten und mit ausgestreckten Armen abwechselnd vom Unterkörper bis in eine horizontale Position, höhe Schulter, gebracht. 

Station 4: Kasten

Station 4: Kasten

Hier werden abwechselnd die Füße auf die Bank und auf den Boden gestellt. Es müssen immer beide Füße gleichzeitig in einem Bewegungsablauf auf der Bank oder auf dem Boden stehen.

Station 5:  Bank

Station 5: Bank

Hier soll eine 40-Kilogramm-Langhantel liegend abwechselnd mit gestreckten Armen an den Körper gezogen werden.

Station 6: Kniebeugen

Station 6: Kniebeugen

Hier werden Kniebeugen gemacht. Die Arme halten eine Langhantelstange ohne Gewichte. Jeder Bewegungsablauf geht aus dem Stand bis das Gesäß den Hocker berührt und wieder zurück in den Stand.

Station 7, Medizinball

Station 7: Medizinball

Bei dieser Übung muss ein Medizinball über eine bestimmte Entfernung, über eine bestimmte Höhe, gegen die Wand geworfen werden. Der Medizinball wird nach dem Abprall wieder aufgefangen und erneut geworfen.

Station 8: Hockwende

Station 8: Hockwende

Bei der Hockwende umfassen beide Hände die Bank. Mit den Beinen springt man nun abwechselnd von einer Seite zur anderen Seite.