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Bundesprogramm

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Das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“

Das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zielt auf die Bekämpfung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus sowie auf eine nachhaltige Förderung von Demokratie ab. Der Förderzeitraum dieses Programms erstreckt sich von 2015 bis 2019 über 5 Jahre.

Es ist die Nachfolge des vorherigen Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“. Innerhalb dieses Programms sind die sogenannten Lokalen Aktionspläne entstanden, diese werden nun im Rahmen des neuen Programms von den „Partnerschaften für Demokratie“ abgelöst.

Innerhalb dieser Partnerschaften treten Kommune und die Zivilgesellschaft in einen Dialog, um gemeinsam Bedarfe und Problemsituationen zu identifizieren und entsprechende Strategien für Maßnahmen zur Bekämpfung oder Prävention solcher Problemsituationen zu entwickeln. Dies wird mit der Entwicklung und Förderung von Projekten umgesetzt.

Die Stadt Kiel nahm von 2011 bis 2014 an dem vorherigen Bundesprogramm teil und entwickelte den Lokalen Aktionsplan Kiel-Nord. Dieser wird nun im Rahmen des neuen Programms über ganz Kiel unter dem Namen „Lokaler Aktionsplan Kiel“ weitergeführt.
Mehr Infos zum Bundesprogramm erhalten Sie hier.


Fundament unserer Gesellschaft

In einer demokratischen Gesellschaft sind Toleranz und Vielfalt unabdingbar für ein gemeinsames Zusammenleben. Wo auch immer Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit eine Plattform gegeben wird, sind diese demokratischen Werte in Gefahr.

Deswegen ist es besonders wichtig, dass die Zivilgesellschaft gefördert und gestärkt wird. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollen für ein tolerantes, vielfältiges und demokratisches Miteinander begeistert werden, da sie es sind, die unsere Zukunft gestalten. Um in Deutschland zukünftig ein gemeinsames, demokratisches und tolerantes Zusammenleben vorzufinden, sind junge Menschen gefragt, die sich für Werte wie Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde einsetzen. Ohne sie kann Demokratie in Deutschland nicht lebendig bleiben. Gefährdeten Jugendlichen sollen ferner Hilfeleistungen angeboten werden und Alternativen zu einer menschenverachtenden Ideologie aufgezeigt werden.


Gemeinsam Initiative zeigen

Bei dieser zentralen Herausforderung sind deswegen nicht nur alle demokratischen Institutionen zur Zusammenarbeit aufgefordert, sondern auch die die Zivilgesellschaft ist gefragt. Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ bündelt daher die Kräfte von Bund, Ländern und Kommunen. Eng vernetzt arbeiten politische Entscheidungsträger mit Ämtern, Verwaltung und mit zivilgesellschaftlichen Einrichtungen und Initiativen zusammen.
 

Banner mit Bildern des LAP Kiel-Nord

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