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Ökologischer Bundesfreiwilligendienst

Einsatz für Natur und Umwelt im Umweltschutzamt

Die Freiwilligen sollen schwerpunktmäßig Aufgaben übernehmen, die überwiegend in der freien Natur auch bei Wind und Wetter zu erledigen sind (siehe Einsatzbereiche). Aus diesem Grund sind diese Stellen nur für Bewerberinnen und Bewerber interessant, die Spaß an einer körperlichen Betätigung im Freien haben.

Besondere Anforderungen bestehen nicht, da die Arbeiten bei normaler Konstitution ohne weiteres zu bewältigen sind. Ein gewisses handwerkliches Geschick ist allerdings von Vorteil. Heuschnupfen oder vergleichbare Allergien sollten nicht vorliegen, da dann ein Einsatz gerade bei Mäharbeiten in der Regel nicht möglich ist.

Selbstverständlich erfolgt immer eine Einweisung in die zu übernehmenden Aufgaben. Diese beinhaltet neben dem Gebrauch der Werkzeuge auch die Art und Weise der Durchführung der anstehenden Arbeiten und Information über das angestrebte Ziel.

Wenn technische Arbeitsgeräte zum Einsatz kommen, erfolgt zuvor eine umfangreiche Erläuterung zu ihrer Handhabung. Freiwillige, die mit der Motorsäge arbeiten, werden zuvor im notwendigen Umfang geschult. Ihnen wird die Möglichkeit geboten, an einem entsprechenden Einführungskurs teilzunehmen, um sich als Motorsägenführerin oder Motorsägenführer zu qualifizieren. Eine Schulung in Erster Hilfe ist für alle Freiwilligen obligatorisch.

Anforderungen

Der Besitz des Führerscheins Klasse B ist von Vorteil, da die Freiwilligen ihre Arbeiten häufig im Bereich des Stadtgebietes durchführen, der über den öffentlichen Personennahverkehr nur unzureichend erschlossen ist. Für die Fahrt zum Einsatzort steht ihnen ein VW Pritschenwagen zur Verfügung. Voraussetzung ist die Vollendung des 18. Lebensjahres, da sonst einige Arbeiten im Außendienst aufgrund von Arbeitsschutzbestimmungen nicht eigenständig ausgeführt werden dürfen.

Ein Verpflegungsangebot kann die Einsatzstelle leider nicht anbieten. Auch Unterkünfte können nicht gestellt werden.

Zeitraum

Die Dauer des Freiwilligendienstes beträgt zwölf Monate und beginnt in der Regel zum 1. August jeden Jahres. Genauso wie beim Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) oder Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) ist auch für den Bundesfreiwilligendienst eine umfangreiche pädagogische Begleitung vorgesehen. 

Während des Dienstes finden Seminare statt, die als Dienstzeit gelten und für die eine Teilnahmepflicht besteht. Die Gesamtdauer der Seminare beträgt bei einer zwölfmonatigen Dienstzeit mindestens 25 Tage. Sonderregelungen bestehen nur für Freiwillige, die das 27. Lebensjahr bereits beendet haben.

Bewerbung

Die Besetzung der Stellen im Umweltschutzamt der Landeshauptstadt Kiel erfolgt in Kooperation mit der FÖJ-Betreuungsstelle des Nordelbischen Jugendpfarramtes Koppelsberg. Bitte richte Sie Ihre Bewerbungen an eine der folgenden Adressen:

  • Landeshauptstadt Kiel
    Umweltschutzamt - Untere Naturschutzbehörde
    Holstenstraße 108
    24103 Kiel
     
  • Jugendpfarramt der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche
    FÖJ-Betreuungsstelle
    Koppelsberg 1
    24106 Kiel

 

Weitere Infos und Kontakt

Sollten Sie weitere Fragen zum Einsatz von Bundesfreiwilligen im Umweltschutzamt haben oder an einer entsprechenden Stelle interessiert sein, können Sie weitere Informationen hier erfragen;

Landeshauptstadt Kiel
Umweltschutzamt - Untere Naturschutzbehörde
Karl-Heinz Kweton
Telefon 0431 / 901-3782
E-Mail Naturschutz@kiel.de 


Mehr Informationen zum Ökologischen Bundesfreiwilligendienst erhalten Sie hier:

Informationsflyer zum Freiwilligenteam des Umweltschutzamtes

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

FÖJ-Einsatzstelle beim Jugendpfarramt am Koppelsberg