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Stellenausschreibung

Im Jugendamt der Landeshauptstadt Kiel, Abteilung „Rechtliche und Wirtschaftliche Jugendhilfe“ sind zum 01. Juni 2017 im Sachgebiet Unterhaltsvorschuss/Beistandschaft/Beurkundung vier Planstellen

einer Sachbearbeiterin / eines Sachbearbeiters

mit der vollen regelmäßigen bzw. der vollen tariflichen Arbeitszeit zu besetzen. Die Planstellen sind nach der Besoldungsgruppe A 8 SHBesG bzw. nach EG 8 TVöD ausgewiesen. Es steht jeweils nur ein Büroarbeitsplatz zur Verfügung; daher sind die Stellen nur teilbar, wenn sich ein Arbeitsplatz geteilt wird.

Der Bereich Unterhaltsvorschuss und Beistandschaft versteht sich als Anlaufstelle für Mütter und Väter zur Durchsetzung der Unterhaltsansprüche sowie zur Vaterschaftsfeststellung für Kinder von nicht miteinander verheirateten Eltern. Wegen einer Gesetzesänderung im Unterhaltsvorschussrecht wird ein Anstieg der Fallbearbeitung in diesem Arbeitsgebiet erwartet. Daher wird auf den ausgeschriebenen Planstellen ausschließlich Sachbearbeitung im Rahmen des Unterhaltsvorschussrechts erfolgen.

Zu den Aufgaben der zukünftigen Stelleninhaber/Stelleninhaberinnen gehören insbesondere die Bewilligung, Änderung, Einstellung und Einziehung der Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz.

Im Einzelnen bedeutet das u. a.
-   Beratung und Antragsaufnahme
-   Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen
-   Bewilligung / Ablehnung per Bescheid
-   EDV-Erfassung, Zahlbarmachung, Statistik, Aktenführung, Zahlungskontrollen
-   Erstmalige und regelmäßige Prüfung der Leistungsfähigkeit von Unterhaltspflichtigen und vorbereitende Unterhaltsberechnung
-   Durchsetzung der Ansprüche gegen unterhaltspflichtige Eltern, d. h. Zahlungsaufforderung, Mahnung, Zwangsvollstreckungsmaßnahmen etc.
-  Regelmäßige Prüfung der Leistungsvoraussetzungen sowie Berechnung von anrechenbarem Einkommen des Kindes
-   Rückforderung und Einziehung von Leistungen, die ohne Rechtsanspruch bezogen wurden.

Erforderlich ist die erfolgreich abgelegte Laufbahnprüfung für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 1 der Fachrichtung Allgemeine Dienste (früher mittlerer allgemeiner Verwaltungsdienst) beziehungsweise die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten/ zum Verwaltungsfachangestellten oder der erfolgreich abgeschlossene Angestelltenlehrgang I.

Eine mindestens 2-jährige Berufserfahrung ist ebenfalls erforderlich, vorzugsweise im Bereich Unterhaltsrecht und/oder Zwangsvollstreckungsverfahren.

Aufgrund der Aufgabenstellung erwarten wir von den Bewerberinnen und Bewerbern darüber hinaus:

- Die Fähigkeit, die Belange von Bürgerinnen und Bürgern angemessen und fachkundig zu bearbeiten
- Grundkenntnisse in MS-Office (Word, Excel, Outlook)
- Bildschirmtauglichkeit
- Eine gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit
- Selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten
- Belastbarkeit
- Kritik- und Konfliktfähigkeit
- Einfühlungsvermögen in die häufig konfliktbelasteten Situationen der Parteien wird erwartet
- Erfahrungen im Unterhaltsrecht, dem Zwangsvollstreckungsverfahren sowie mit dem EDV-Programm „Info 51“ sind wünschenswert. Es wird die Bereitschaft erwartet, sich fehlende Kenntnisse mit hohem Engagement anzueignen.

Für Fragen und weitere Informationen stehen Katrin Stelzer, Tel.: 0431/901 3150, Volker Acksen, Tel.: 0431/901 3141 und Eva Jordan, Tel.: 0431/901 1154, gerne zur Verfügung.

Wir möchten die berufliche Förderung von Frauen im Rahmen des Gleichstellungsgesetzes verwirklichen. Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht. Menschen mit Behinderungen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen werden bis zum 05. Mai 2017 an die Landeshauptstadt Kiel, Personal- und Organisationsamt, Postfach 1152, 24099 Kiel, Ausschreibungsnummer: 54.1.1-2017-9717, erbeten.