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Der Nord-Ostsee-Kanal als internationale Wasserstraße

Schleusenanlage Kiel-Holtenau
Schleusenanlage Kiel-Holtenau

Der Nord-Ostsee-Kanal - abgekürzt NOK und international als Kiel Canal bekannt - ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt: Durchschnittlich mehr als hundert Schiffe passieren ihn täglich. Die Seeschifffahrtsstraße durchquert Schleswig-Holstein und schafft die Verbindung zwischen Ost- und Nordsee. Hiermit wird die Fahrt durch das Skagerrak und um die Nordspitze Jütlands um 250 Seemeilen verkürzt. Daher führt heute fast der gesamte internationale Frachtverkehr - vornehmlich Containerschiffe - vom und in den Ostseeraum durch diesen Kanal.

Containerschiff auf dem Weg nach Brunsbüttel
Containerschiff auf dem Weg
nach Brunsbüttel

Lotsenstation in Kiel-Holtenau
Lotsenstation in Kiel-Holtenau
 

Der NOK mit seinen gewaltigen Schleusenanlagen in Kiel-Holtenau und Brunsbüttel an der Elbe hat eine Länge von 98,637 Kilometern. Die Durchfahrt dauert etwa sechs bis acht Stunden. Seine Sohlenbreite beträgt maximal 90 Meter und seine Tiefe von 11 Metern ermöglicht die Durchfahrt von Schiffen mit 9,5 Metern Tiefgang. 

Die Durchquerung des Nord-Ostsee-Kanals stellt hohe Anforderungen an die Besatzung der Schiffe. Aus Sicherheitsgründen sind Schiffe ab einer bestimmten Größe daher verpflichtet, einen Lotsen oder Kanalsteuerer an Bord zu nehmen. Er steht dem Kapitän bei der Durchfahrt beratend zur Seite. Mit den kleinen leuchtend roten und sehr seetüchtigen Lotsenbooten werden die Lotsen von der Schleusenanlage abgeholt und zu den Schiffen gebracht. Der Einsatz wird rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr durch die Lotsenbruderschaft und den Verein der Kanalsteurer organisiert.

Bildmaterial: Landeshauptstadt Kiel, Behrenbruch, Kieler Stadtarchiv, Stadt- und Schifffahrtsmuseum

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